Zerstreut in alle Welt – Jüdische Künstlerinnen in der Inselgalerie
Sie liest sich wie das Who-is-Who der jüdischen Künste: Die Liste der insgesamt 25 Künstlerinnen, die vom 26.10. bis 19.11. in der Berliner Inselgalerie ihre Arbeit präsentieren, ist genauso exklusiv wie abwechslungsreich und vielversprechend. Von Comics bis Photographie, von abstrakter Kunst bis Skulptur – bei “Zerstreut in alle Welt” ist für jeden Geschmack etwas dabei. Denn die Künstlerinnen, die aus den USA, aus Israel, Frankreich und Deutschland nach Berlin gekommen sind, vertreten nicht ein Genre sondern eine Identität: Jüdisch und weiblich in der Welt.

Organisiert wurde die Ausstellung von der in Haifa lebenden Schriftstellerin Hedwig Brenner, für die die Ausstellung einer der Höhepunkte ihres Engagements ist. Die heute 93-jährige hat bereits mit einem Lexikon über Jüdische Frauen in der bildenden Kunst für Aufmerksamkeit gesorgt, für das sie in der ganzen Welt lebende und längst verstorbene Künstlerinnen in einem Werk vereinte. ”Ich hoffe, dass diese Ausstellung der Anfang einer weiteren Zusammenarbeit der Künstlerinnen von verschiedenen Ländern und Erdteilen sein wird”, sagte Brenner dem Online-Magazin für Frauen, Aviva.
Dafür hat Brenner eine wirklich exklusive Gruppe zusammengestellt. Neben der Bildhauerin Ruth Adler sind beispielsweise auch die Malerin Mina Gampel, die Grafikerin Ellen Holtzblatt, die Zeichnerin Raquel Orzuj und Fotographinnen wie Aurelia Vartanian oder Joyce Ellen Weinstein nach Berlin gekommen. Im Rahmen der Ausstellung stellt Hedwig Brenner überdies am 1. November ihre neuen Bände über jüdische Künstlerinnen in der bildenden Kunst vor.
Ort: Inselgalerie Berlin
Torstraße 207
10115 Berlin
Öffnungszeiten: Di – Fr 13:30 – 18:30 Uhr und Sa 13:00 – 17:00 Uhr
www.inselgalerie-berlin.de
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