Das Angebot des Jüdisches Museum Berlin
Angesichts jüngster Meldungen in Fernsehen und Zeitung, sind wir daran erinnert worden, dass für sozialen Frieden und kulturellen Austausch auf Augenhöhe in Deutschland (und auch in anderen Ländern) stets gekämpft werden muss. Dazu gehört auch die Erinnerung an zwei Jahrtausende deutsch-jüdischer Geschichte, in der es nicht nur Tiefen gab. Gerade Schulen sollten dieser Tage wieder verstärkt ihre Pflichten wahrnehmen und Schüler anregen, mehr über die Vergangenheit und Gegenwart deutsch-jüdischen Lebens zu erfahren. Dabei helfen kann das Jüdische Museum Berlin.

- © Jüdisches Museum Berlin, Foto: Sönke Tollkühn
Die Türen des Museums besonders Schulklassen immer offen. Ein Besuch der Dauerausstellung zur Geschichte Deutschland aus der Perspektive einer Minderheit kann für viele junge Menschen ein erhellendes und spannendes Erlebnis sein. Im jüdischen Museum werden neue Schwerpunkte gesetzt und bereits bekannte Geschichte vielschichtig beleuchtet. Historische Ereignisse werden im Kontext persönlicher Erlebnisse lebendig gemacht. Hinzu kommen Sonderausstellung, wie zur Zeit etwa zum Thema “Heimatkunde”, die sich mit Fragen zu nationaler und kollektiver Identität beschäftigt. Sie ist bis zum 29. Januar 2012 zu sehen.
Doch das Angebot des Jüdischen Museums beginnt erst mit den Ausstellungen: Darüber hinaus gibt es Workshops für Lehrer, spezielle thematische Führungen und ein exzellentes Online-Angebot. Auf der Website des Museums befindet sich ein Portal für Lehrer und Schüler mit Unterrichtsmaterialien für jung und alt, vom Spiel für die Grundschule bis zu ausgiebigen Materialien zur Vorbereitung eines Unterrichtsbesuches. In bestimmten Fällen bieten die Mitarbeiter des Museums sogar Schulbesuche etwa für Projekttage an. Um mehr zu diesen oder anderen Themen zu erfahren, können sich interessierte Lehrer und Schüler direkt mit dem Museum in Verbindung setzen.
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